Fitnessbike - Fitnessrad
Man möchte schnell mit dem Rad unterwegs sein, dabei etwas für die Fitness tun und doch nicht unbedingt ein Rennrad fahren. Für diese Zielgruppe, meist gesundheits- und konditionsbewusste Personen ab 30, sind so genannte Fitnessräder konzipiert.
Fitnessbikes ähneln in vielen Punkten den Rennrädern und haben ebenfalls eine
relativ schmale und fast profillose Bereifung in einer Breite von 25 - 32 mm, um den
Rollwiderstand gering zu halten.
Sie zeichnen sich durch ein niedriges Gewicht aus. Der Rahmen, meist aus Aluminium, wurde in
seiner Geometrie für hohe Geschwindigkeiten bei besserer Sicht und geringerer körperlicher
Belastung entwickelt. Die Reifengröße liegt bei 28 Zoll. Ebenso fehlen hier Gepäckträger,
Schutzbleche, Rückstrahler und Scheinwerfer, jedoch sind Montagemöglichkeiten gegeben.
Fitnessbikes verfügen über eine 27-Gang-Schaltung.
Entscheidender Unterschied ist der gerade Lenker und eine besondere Rahmengeometrie, welche
bewirken, dass der Oberkörper sich in einer bequemen, nur leicht nach vorne geneigten
Sitzposition befindet. Die Gabel ist nicht gefedert.
Ein Fitnessbike entspricht normalerweise nicht den Vorgaben der StVzO, desshalb
fällt das Fitnessbike unter die Kategorie Sportgerät.
Bei Fitnessrädern handelt es sich um besonders leichte Allround-Sporträder, die sich für eine Fahrt in die Stadt ebenso wie für Ausflüge eignen, sowie selbstverständlich für eine sportlich ausgerichtete Freizeitgestaltung. Leichtes Gelände und Feldwege stellen kein Problem dar. Man benötigt jedoch mehr Kraft als bei einem Rennrad, um richtig auf Geschwindigkeit zu fahren.
In der Anschaffung sind sie relativ teuer, denn ein gutes preiswertes Modell ist erst ab etwa
700 Euro erhältlich, anspruchsvollere Modelle kosten bis zu 1.250 Euro.
Die meisten Rennräder lassen sich zu Fitnessbikes umrüsten, der Handel bietet ein breites
Spektrum an Zubehörteilen hierfür an.
Fitnessbikes sind prinzipiell für alle Personen geeignet, die sich bewegen möchten. Gerade Menschen mit Gewichts- und/oder Gelenkproblemen haben bei dieser neuen Trendsportart die Möglichkeit, ihr Training mit Spaß zu absolvieren. Die Beanspruchung der Knie- und Sprunggelenke ist erheblich niedriger als beispielsweise beim Jogging oder Inline-Skating. Auch für ältere Personen oder solche mit Herzerkrankungen ist Fitness-Biking geeignet. Personen, die unter Kniebeschwerden wie Kreuzband, Meniskus- oder Knorpelproblemen leiden, vermeiden Belastungen und treiben weniger Sport. Für sie ist Fitnessbiking die ideale Möglichkeit, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und trotzdem die Kniegelenke zu schonen. Die Lebensqualität wird deutlich gesteigert.